Schedequelle

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Dem trichterförmigen Quelltopf (Braukborn) entspringt die Schede.

 

 

In der Höhenlage des Bramwaldes ist dieser Quelltopf aus geologischer Sicht eher ungewöhnlich. Seine Schüttung liegt je nach Jahreszeit zwischen 0,1 bis 1 ltr./sek. Das Wasser ist sauber, sehr weich und kühl. Die zeitweise auftretende Blasenbildung auf der Wasseroberfläche entsteht durch austretende Kohlensäure. Graue Ablagerungen am Boden des Topfes zeugen davon, dass das Wasser sauerstoffarm ist.

 

Wenige Meter oberhalb dieser Stelle befindet sich eine Tiefenbohrung, die Bühren seit 1914 mit hochwertigem Trinkwasser versorgt. 1901 traf man mit einer Kalisuchbohrung auf diese wasserführende Schicht. Der Brunnen wirft rund 200 m³ Wasser/Tag, wovon die Gemeinde Bühren durchschnittlich 78 m³ täglich verbraucht.

 

Unterhalb der Quelle (bis zu den heutigen Fischteichen) erstreckte sich bis 1926/27 das Gebiet der Bührener Flachsrotten.

 

Nach Überlieferung wurden die Bührener Kinder aus dem „Braukborn“ geboren.

 

Infotafel Schedequelle